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Die nächste Pandemie verhindern: Welche Rolle hat Europa? | 29. März 2022

29. März 2022 | 12:00 - 13:30 CEST

40 Jahre nach dem Beginn der weltweiten AIDS-Krise hat die Covid-19-Pandemie die internationale Gemeinschaft daran erinnert, dass die Kontrolle von Epidemien für die Menschheit lebenswichtig ist. Angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit des Auftretens, Wiederauftretens und der Ausbreitung von Krankheitserregern im Kontext der Globalisierung, des Klimawandels und des wachsenden Drucks auf die Ökosysteme muss die internationale Gemeinschaft eine längerfristige Perspektive einnehmen und die multilaterale Zusammenarbeit verstärken, um sich auf künftige Pandemien vorzubereiten und sie zu verhindern. Zwei Jahre nach dem Ausbruch von COVID-19 wurden jedoch noch wenige konkrete Schritte unternommen werden, um die nächste Pandemie einzugrenzen.

Das Jahr 2022 ist ein entscheidendes Jahr für die globale Gesundheitssicherheit, denn dann steht die siebte Wiederauffüllung des Global Fund an, von der abhängt, inwieweit der Global Fund in der Lage sein wird, gegen HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria vorzugehen und gleichzeitig die Komponenten der Gesundheitssysteme zu stärken, die für die Bewältigung von Pandemien am wichtigsten sind.

Die Freunde des Globalen Fonds Europa möchten einen Beitrag zu dieser Debatte zu leisten, indem wir Experten, politische Entscheidungsträger, multilaterale Organisationen und die Zivilgesellschaft zusammenbringen, um sich in einem ersten Schritt auf die Definition von Pandemiebereitschaft und -prävention zu konzentrieren – wie sie auf globaler und regionaler Ebene aussehen kann, welche Ziele und welche vorrangigen Maßnahmen sie beinhaltet und welche Synergien mit der Agenda zur Stärkung der Gesundheitssysteme und dem Kampf gegen bestehende Pandemien es gibt.

Die Debatte am Dienstag, 29. März um 12:00-13:30 Uhr, findet in englischer Sprache statt.

Mit:

  • Dr. Christoph Benn, Direktor für globale Gesundheitsdiplomatie, Joep Lange Institute;
  • Dr. Anne Bucher, Non-Resident Fellow bei Bruegel und ehemalige Generaldirektorin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bei der Europäischen Kommission;
  • Charles Goerens, MEP;
  • Prof. Michel Kazatchkine, Mitglied des Independent Panel for Pandemic Preparedness and Response (IPPPR) und ehemaliger Exekutivdirektor des Globalen Fonds;
  • Björn Kümmel, Vorsitzender der WHO-Arbeitsgruppe für nachhaltige Finanzierung und stellvertretender Referatsleiter für Globale Gesundheit im deutschen Bundesministerium für Gesundheit;
  • Peter Sands, Exekutivdirektor des Globalen Fonds.

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Datum:
29. März 2022
Zeit:
12:00 - 13:30 CEST
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