GHA-HINTERGRUND

Die GHA – German Health Alliance wurde durch die Vereinigung der Mitgliedsorganisationen, der Aktivitäten und der Kompetenzen von German Healthcare Partnership (GHP), German Healthcare Export Group (GHEG) und German-Sino Healthcare Group (GSHCG) gegründet. Die Erfahrung der GHA basiert damit auf nahezu 30 Jahren Aktivitäten im Gesundheitsbereich mit internationalem Fokus.

Die German Healthcare Partnership (GHP), im Jahr 2008 gemeinsam von Bundesregierung und BDI gegründet, besteht in multisektoraler Aufstellung aus 52 führenden deutschen Akteuren aus Privatwirtschaft, Nichtregierungssektor sowie Wissenschaft & Akademien. Eine große Bandbreite an internationaler Gesundheitsexpertise abdeckend adressiert die GHP den wachsenden Bedarf an Gesundheitssystem-Know-how und hochqualitativen Lösungen und Leistungen über die Bildung von Partnerschaften in Globaler Gesundheit und durch systemische Strategien für die Stärkung von Gesundheitsinfrastruktur.

GHP-Historie
GHP-Historie

GHP – was established in the year 2010 as joint initiative of the German Federal government and the German private sector and by the Federal Ministry of Economic Cooperation and Development (BMZ) and the Federation of German Industries (BDI). Nevertheless, the process towards this initiative began much earlier:

Starting in the mid 1990s, Germany’s international cooperation supporting health systems improvement among development partners began to expand beyond the scope of primary health care.

Within this broader context, the question became how to integrate proven German healthcare expertise throughout the work of policy organisations so that all stakeholders would benefit. Many government agencies and business and civil society partners from developing and newly industrialized nations were calling for increasingly adapted and integrated health products and services. A more system-oriented approach was required. Modern and holistic solutions for education and training, investment and financing, patient education and health insurance as well as maintenance and operation of hospitals needed to be developed in order to ensure sustainable and effective health sector development cooperation. The German Healthcare Partnership (GHP) stemmed from this call to apply broader German health sector expertise.

An initial working group was formed and served as a think tank which led to the establishment of the German Health Care Partnership. Participants of this first visionary working group were Wolfgang Bichmann (KfW), Bernhard Broermann (Asklepius Hospital Group), Robert Gaertner (EPOS Health Management, GOPA Group), Achim Johannsen (BMZ employee at BDI), Bernd Lunkenheimer (GIZ), Michael Rabbow (Boehringer Ingelheim), Uwe Schmidt (BMZ employee at the BDI).

In der German Healthcare Export Group (GHE), gegründet 1991, haben sich 42 innovative und wachstumsstarke Unternehmen der Medizintechnik zusammengeschlossen, um einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern zu fördern und um die in der GHE gebündelte Expertise als international bewährter Partner verfügbar zu machen. Die GHE repräsentiert dabei nahezu das gesamte Spektrum in der hochqualitativen Medizintechnik und ist seit ihrer Gründung auf den beiden wichtigsten Messen in der Medizintechnik vertreten, der MEDICA in Düsseldorf sowie der Arab Health in Dubai.

GHE-Historie
GHE-Ehrenmitglieder
GHE-Historie

1991 war die GHE unter dem Namen „Deutsche Export-Interessengemeinschaft Pharma, Labor, Dental und Medizintechnik“ ins Leben gerufen worden. Zu dieser Zeit, die geprägt war durch den Zweiten Golfkrieg, flossen Informationen aus der Nahostregion nur sehr spärlich. Deshalb beschlossen Heinz-Jürgen Witzke (Beta Verlag) und Udo Pawelka (damals Sartorius AG), eine Gruppe zu organisieren, die den Außenhandel ins Blickfeld nahm: „Wir fühlten uns von der deutschen Politik nicht ausreichend unterstützt und wollten deshalb selbst etwas auf die Beine stellen. Wir haben sozusagen eine Selbsthilfegruppe organisiert.“, erklärt Witzke, heute Ehrenvorsitzender der German Healthcare Export Group. Diese Idee eines Export-Forums fand schnell Anhänger: International bekannte Unternehmen wie B. Braun, Eppendorf, Atmos und Dräger zählten zu den Gründungsmitgliedern.

Das Hauptinteresse galt zunächst einzelnen Regionen. „Wegen des Irakkrieges beschränkte sich die GHE thematisch ursprünglich auf den Nahen und Mittleren Osten“, so Witzke.  Das änderte sich jedoch schnell. Die Treffen zum Austausch von Informationen dehnten sich bald auf Gebiete wie Fernost, Osteuropa und Südamerika aus. Dabei stand der praktische Nutzen für die Mitgliedsunternehmen jedoch immer im Vordergrund. „Vielen von uns war aus dem alltäglichen Berufsleben bewusst, dass so ein Erfahrungsaustausch sehr wertvoll und hilfreich sein kann“, bestätigt Wolfgang Hünlich, damals bei Heraeus, heute Ehrenmitglied. Anfangs noch informell organisiert, nahm das Projekt schnell konkrete Formen an. Briefbögen wurden gedruckt, Sitzungen organisiert und Zuständigkeiten geklärt.

Im Jahr 1992 folgte die Namensänderung in „German Healthcare Export Group“. Außerdem wählten die Mitglieder nun erstmals einen Vorstand und Beirat mit Wolfgang Hünlich als erstem Vorsitzenden. „Um zu verhindern, dass bei Entscheidungen eine Pattsituation entsteht, einigten wir uns auf fünf Personen im Vorstand“, erinnert sich Stefan Ohletz, der das Amt 1995 von Wolfgang Hünlich übernahm.

Die Beteiligung der Gruppe an Medizintechnik-Messen war von Anbeginn ein Thema innerhalb der GHE. „Der erste gemeinsame Messeauftritt in Hannover war nur der Anfang einer kontinuierlichen Beteiligung der GHE an den wichtigsten Leitmessen im Healthcare-Sektor“, so Stefan Ohletz. Über 20 Jahre war die GHE mit einem großen Gemeinschaftsstand und angeschlossener Lounge auf der MEDICA in Düsseldorf vertreten. Außerdem nahm sie seit vielen Jahren an der ARAB HEALTH in Dubai teil. Die CMEF in China oder die Hospitalar in Sao Paolo sind weitere wichtige Messen für die GHE Mitglieder.

Etwa die Hälfte der GHE-Mitgliedsfirmen ist in der Elektro- und Medizintechnik tätig, gefolgt von Bedarfs- und Verbrauchsartikeln, Physiotherapie und Orthopädietechnik sowie OP-Ausstattung und medizinischem Mobiliar. Auch Dienstleistungen und Verlagserzeugnisse sind vertreten. Hinzu kommen Rettungsausrüstung und Notfallmedizin sowie Diagnostika und Informations- und Kommunikationstechnologie.

GHE-Ehrenmitglieder

Ehrenvorsitzende:

  • Heinz-Jürgen Witzke | Beta Publishing GmbH
  • Stefan Ohletz
  • Markus Braun | MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG

Ehrenmitglieder:

  • Wolfgang Hünlich
  • Werner Friedrich
  • Sönke Vogel | seca gmbh & co. kg

Die German-Sino Healthcare Export Group (GSHCG), gegründet 2006, ist ein Zusammenschluss chinesischer und deutscher Organisationen. Mit ihrer Zusammenarbeit verfolgen die Mitglieder das Ziel, Know-How und Technologien in Bezug auf ein integriertes Gesundheitswesen auszutauschen. Die GSHCG strebt an, auf der Basis einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Bundesrepublik Deutschland (BMWi) und der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission der Volksrepublik China (NDRC) die bilaterale Zusammenarbeit in allen Bereichen des Gesundheitswesens zu verstärken.

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